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Dienstplan erstellen – kostenlose Vorlage, ohne Anmeldung

Hier bekommst du das Raster, mit dem du den Wochenplan für dein Team aufschreibst: als Datei für Excel, LibreOffice oder Numbers, oder zum Ausdrucken und mit dem Stift ausfüllen. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse, ohne Konto. Weiter unten steht, was im Plan stehen muss, damit er auch arbeitsrechtlich stimmt.

Wochenplan-Vorlage herunterladen (CSV, öffnet in Excel)

Die Vorlage: Wochenplan für bis zu zehn Leute

Die Vorlage hat zehn leere Zeilen – eine je Person – und für jeden Wochentag eine Spalte. In die Tagesspalten schreibst du das Kürzel der Schicht, nicht die Uhrzeit: F für Früh, S für Spät, N für Nacht, U für Urlaub, K für krank, X für frei. Das hält den Plan auf einer Seite lesbar, auch wenn jemand ihn am Schwarzen Brett von der Seite anschaut.

Drei Spalten stehen am Ende, und die sind der eigentliche Grund für die Tabelle: Stunden geplant, Stunden Soll und Differenz. Wer nur die Kürzel einträgt, merkt erst am Monatsende, dass eine Kraft dauerhaft über ihrer vertraglichen Zeit läuft und eine andere unter ihrer. Die dritte Spalte macht das schon am Montag sichtbar.

Die Spalte Qualifikation ist für Betriebe gedacht, in denen nicht jeder jede Schicht übernehmen darf – examinierte Pflegekraft, Ersthelfer, Thekenberechtigung, Kassenverantwortung. Wenn du die Spalte füllst, siehst du beim Umplanen sofort, wer für die Lücke überhaupt in Frage kommt.

Zum Ausdrucken: dasselbe Raster als leere Tabelle.

MitarbeiterQualifikation MoDiMi DoFrSa SoStunden geplant Stunden SollDifferenz

Legende: F = Früh 06:00–14:00 · S = Spät 14:00–22:00 · N = Nacht 22:00–06:00 · U = Urlaub · K = krank · X = frei

So füllst du die Vorlage aus

Trag zuerst ein, was feststeht und sich nicht verschieben lässt: Urlaub, bekannte Abwesenheiten, Termine mit Kundschaft, feste Öffnungs- oder Übergabezeiten. Was danach an Lücken übrig bleibt, ist die eigentliche Planungsaufgabe – und die ist meist kleiner, als sie vorher aussah.

Danach verteilst du die Schichten von der unbeliebtesten zur beliebtesten, nicht umgekehrt. Wochenende und Nacht zuerst: Diese Schichten sind der Grund, warum Pläne zurückkommen. Wenn sie gleichmäßig verteilt sind, hält der Rest des Plans meist ohne Diskussion.

Zum Schluss rechnest du die Zeilen einmal durch und vergleichst die geplanten Stunden mit dem Soll. In der Tabellenkalkulation reicht dafür eine Summe je Zeile; auf dem ausgedruckten Raster die Strichliste am Rand. Eine ausführliche Anleitung mit allen Schritten steht im Ratgeber Dienstplan erstellen.

Pausen, Ruhezeiten, Höchstarbeitszeit – was im Plan stimmen muss

Eine Vorlage rechnet nichts nach. Diese vier Regeln aus dem Arbeitszeitgesetz musst du beim Ausfüllen selbst im Kopf haben – sie sind der häufigste Grund, warum ein fertiger Plan wieder aufgemacht werden muss.

RegelWas im Plan stehen mussGrundlage
Pause bei mehr als 6 Stunden mindestens 30 Minuten, teilbar in Abschnitte von je 15 Minuten § 4 ArbZG
Pause bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten § 4 ArbZG
Ruhezeit zwischen zwei Schichten mindestens 11 Stunden ununterbrochen § 5 ArbZG
Werktägliche Arbeitszeit in der Regel 8 Stunden, auf 10 verlängerbar nur mit Ausgleich § 3 ArbZG

Die Ruhezeit ist die Regel, an der die meisten Pläne scheitern: Spätschicht bis 22 Uhr und am nächsten Morgen Frühschicht ab 6 Uhr sind acht Stunden Abstand – drei zu wenig. Im Raster fällt das nicht auf, weil die beiden Schichten in verschiedenen Spalten stehen. Geh den Plan deshalb einmal waagerecht durch, Zeile für Zeile, und schau dir jeden Übergang von einem Tag zum nächsten an.

Für einzelne Bereiche – unter anderem Krankenhäuser, Pflege und Gastronomie – lässt das Gesetz eine kürzere Ruhezeit zu, wenn sie an anderer Stelle ausgeglichen wird; in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen können abweichende Regeln stehen. Steht bei dir ein Tarifvertrag über dem Plan, hat er Vorrang vor dieser Tabelle.

Bevor der Plan rausgeht: die Checkliste

Wann eine Vorlage nicht mehr reicht

Für ein festes Team mit gleichbleibenden Schichten trägt die Vorlage lange. Sie hört an der Stelle auf zu tragen, an der sich etwas ändert: Ab dem Moment, in dem morgens jemand ausfällt, existiert der ausgedruckte Plan in so vielen Fassungen, wie Leute ihn abfotografiert haben. Wer die Änderung nicht mitbekommen hat, kommt zur alten Zeit – oder gar nicht.

Das ist kein Argument gegen Vorlagen, sondern eines gegen Papier und Tabellen als dauerhaften Weg, den Plan zu verteilen. Woran du die Grenze konkret merkst, steht im Ratgeber Schichtplan-Vorlage für Excel. Mit DienstplanHeld hat jede Person den Plan auf dem Handy, immer in der aktuellen Fassung, und ein Ausfall wird über die Tauschbörse gemeldet statt per Rundruf.

Wenn die Vorlage nicht mehr reicht

Dienstplan online – immer aktuell auf jedem Handy

DienstplanHeld verteilt den Plan an alle, rechnet die Stunden nach und meldet Ausfälle über die Tauschbörse – für kleine Teams kostenlos.

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Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen Dienstplan kostenlos und ohne Anmeldung?

Lade die Wochenplan-Vorlage oben herunter und öffne sie in Excel, LibreOffice oder Numbers. Du brauchst dafür kein Konto und musst keine E-Mail-Adresse angeben. Wer lieber mit dem Stift plant, druckt das Raster auf dieser Seite aus – der Druck lässt alles außer der Tabelle weg.

Gibt es die Vorlage auch als Excel-Datei?

Die Vorlage ist eine CSV-Datei. Excel öffnet sie mit einem Doppelklick und zeigt die Spalten direkt getrennt an; beim ersten Speichern wählst du das Excel-Format aus, dann kannst du Formeln, Farben und Sortierung ergänzen. Der Umweg über CSV hat einen Grund: Die Datei lässt sich auch in LibreOffice, Numbers und Google Tabellen ohne Umwandlung öffnen.

Was muss in einem Dienstplan stehen?

Wer arbeitet, wann, wo und in welcher Funktion – das ist der Kern. In der Praxis gehören dazu: der Name jeder Person, der Zeitraum des Plans, je Tag die Schicht oder Abwesenheit, die eingeplanten Pausen und ein Stand mit Datum, damit erkennbar ist, welche Fassung gilt. Braucht eine Schicht eine besondere Qualifikation, sollte auch die im Plan sichtbar sein.

Welche Pausen muss ich im Dienstplan einplanen?

Bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten (§ 4 ArbZG). Die Pause darf in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Sie muss vorher feststehen – „irgendwann, wenn es ruhiger wird" erfüllt die Vorgabe nicht.

Wie lange muss die Ruhezeit zwischen zwei Schichten sein?

Nach § 5 ArbZG mindestens 11 Stunden ununterbrochen. Spätschicht bis 22 Uhr und Frühschicht ab 6 Uhr am Folgetag sind deshalb nicht zulässig – zwischen beiden liegen nur acht Stunden. Für einzelne Bereiche wie Pflege und Gastronomie lässt das Gesetz eine kürzere Ruhezeit mit Ausgleich zu; ein Tarifvertrag kann Abweichendes regeln.

Kann ich einen Dienstplan mit KI erstellen lassen?

Ein Sprachmodell kann einen Planentwurf aus deinen Vorgaben schreiben, aber es kennt weder die Verträge deines Teams noch die Absprachen, die bei euch gelten – und es rechnet Ruhezeiten nicht zuverlässig nach. Sinnvoll ist die Reihenfolge andersherum: Das Raster steht fest, die Regeln sind geprüft, und automatisiert wird das Nachrechnen und Verteilen. Eines solltest du dabei im Blick behalten: Namen, Arbeitszeiten und Krankmeldungen sind personenbezogene Daten und gehören nicht ungefragt in einen fremden Chatdienst.

Taugt die Vorlage für einen Pflegedienst?

Für die Wochenplanung eines kleinen Teams ja – die Qualifikationsspalte ist genau dafür da, damit examinierte Kräfte und Hilfskräfte nicht verwechselt werden. An ihre Grenze kommt die Vorlage bei Touren, Rufbereitschaft und kurzfristigen Ausfällen, weil dort jede Änderung sofort alle erreichen muss. Dazu steht mehr im Ratgeber zur Dienstplanung im Pflegedienst.

Wie lange muss ich Dienstpläne aufbewahren?

Der Dienstplan selbst ist eine Planung, die eigentliche Pflicht betrifft die Aufzeichnung der tatsächlichen Arbeitszeit. Für Minijobs und die Branchen des § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz schreibt § 17 MiLoG vor, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzuzeichnen und die Aufzeichnungen aufzubewahren. Bewahre den Plan zusammen mit den erfassten Zeiten auf – im Streitfall ist er der Beleg dafür, was vereinbart war.

Wie verteile ich den fertigen Plan an mein Team?

Wichtig ist, dass es nur einen gültigen Stand gibt. Aushang plus Foto-Weitergabe führt fast immer dazu, dass nach der ersten Änderung zwei Fassungen im Umlauf sind. Wenn du den Plan ausdruckst, schreib Datum und Uhrzeit der Fassung darauf und nimm den alten Aushang ab. Läuft der Plan digital, sieht jede Person die aktuelle Fassung auf dem Handy, und eine Änderung ist in dem Moment für alle sichtbar, in dem du sie machst.

Allgemeine Information, keine arbeitsrechtliche Beratung. DienstplanHeld unterstützt bei der Planung; die Verantwortung bleibt beim Betrieb.